Die Freunde Châtillons danken allen Frankreichfahrern

 Die Freunde von Châtillon, Vonnas, Baneins in Wächtersbach sind zurück aus Frankreich, zurück von der großen, 50. Verschwisterungsfeier. Viele neue Eindrücke haben sie mitgebracht, insbesondere ein großes Gefühl der Dankbarkeit. Sie richtet sich einerseits an die Gastgeber, die wieder in hervorragender Weise die angereisten Gäste in jeder Weise verwöhnten. Die individuelle Unterbringung in Familien bot die Grundlage für jeweils ganz persönliche Erlebnisse und die Wahrnehmung des Festes. Eine schöne Tradition ist es in Frankreich, dass mehrere gastgebende Familien sich untereinander kurzschließen, um gemeinsam mit ihren Gästen zu speisen. Das erleichtert die Verständigung erheblich, schafft neue Kontakte und bereichert dadurch beide Seiten. Auch Ausflüge in die Umgebung bringen in solchen Gruppen ein Plus im Erlebniswert.

Der zweite Adressat des Dankes der Freunde Châtillons sind die Bürger Wächtersbachs. Sie pflegen ebenso wie auch viele Wächtersbacher Vereine jahrzehntelange, treue  Beziehungen zu den den Partnergemeinden. Das Verschwisterungsfest bot die  Gelegenheit zu gemeinsamen Auftritten, eine schöne Bereicherung des Programms der Partnergemeinden. Dieses Mal war wieder der Musikzug Wächtersbach dabei, der mit der Union Musical gemeinsam auftrat, der Petanqueclub, der Kirchenchor, das Schulorchester mit seinem Lehrer Gerlach, …………. Gemeinsam mit der Blaumeiser-Combo traten während des Mittagessens am Sonntag die Sängerinnen Carola und Christine Gärtner auf. Sie brachten ordentlichen Schwung in den schönen, schattigen Park von Vonnas. …..Eventuelle Ergänzungen??………….Rope-Skipping, Judo, …………..

Die Organisation des Gesamtgeschehens, verantwortlich war hier das französische Verschwisterungskomitee mit dem Präsidenten Alain Givord, war perfekt; die schwierige Aufgabe der Verteilung des Geschehens auf die drei Partnergemeinden ist sehr gut gelungen. Im Zentrum der Veranstaltungen der Festtage war der Festakt im Espace Bel Air. Es schloss sich das köstliche Festessen und schwungvolle Tanzmusik an, mit Schaueinlagen durch zwei Tänzerinnen. Am Sonntagabend gab es das Fußball-Finale auf Großleinwand. Es war ein mitreißendes, gemeinsames Sport-Erlebnis; und alle drückten die Daumen oder kreuzten die Finger, die französische Variante des Glück-Wünschens, für Deutschland.

Zurück in Wächtersbach, schauen wir auf das gelungene und ausdrucksstarke Fresko der Verschwisterung an der Volksbank, das bleibende Geschenk der französischen Partnergemeinden zum 50. Jubiläum Jubiläum 2013. Der Künstler, Christian Agnere, erinnert uns daran, dass Frieden nur durch gemeinsames Tun erhalten bleibt. Neben diesen positiven Gedanken, drängt ein nachdenklicher Akzent ins Gedächtnis. Es ist die Erinnerung an eine Begegnung auf einem Bauernhof bei Vonnas: Der Besitzer erzählte  deutschen Gästen, mit sichtlichem Bedauern, dass sein Nachbar es bis zu seinem Tode in den sechziger Jahren nicht geschafft hat, so seine Ausdrucksweise, den Deutschen zu verzeihen! Wir sind dankbar dafür, dass so viele Franzosen der Versöhnungsgeste von Charles de Gaule und Konrad Adenauer gefolgt sind!

Wir sehen uns bald wieder mit unseren Freunden! Viele Franzosen haben ihr Kommen zum Wächtersbacher Karneval jetzt schon angekündigt. Zu Ostern kommt das Verschwisterungskommitee nach Wächtersbach. Dies ist das Geschenk der Freunde Châtillons an das französische Komitee, das die Präsidentin Marianne Leschinger in Châtillon ausgesprochen hat. Alain Givord, der Präsident und das Komitee in Frankreich grüßen alle deutschen Gäste und danken für ihr Kommen und die lebhafte Beteiligung am Fest.

Maru Freund

 

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